Port de Pollença ist das Herz des Radsports an Mallorcas Nordküste und für viele die beste Basis der ganzen Insel. Der Ort liegt genau dort, wo die Bucht auf die Berge trifft, also verbringst du weniger Zeit damit, aus dem Verkehr zu rollen, und mehr Zeit auf den Straßen, für die du gekommen bist. Er ist ruhiger und stärker aufs Radfahren ausgerichtet als Palma, mit entspannter Strandpromenade und Cafes und Hotels, die Gäste in Radschuhen gewohnt sind.
Hier ist Anstiegs-Land. Die Straße hinaus zum Leuchtturm am Cap Formentor mit ihren Klippen und Kehren beginnt fast vor der Haustür und fährt sich am besten früh, bevor die Autos kommen. Innerhalb eines Vormittags erreichst du auch Sa Calobra, die berüchtigte Abfahrt-und-Auffahrt, die eine Mallorca-Reise ausmacht, dazu den Coll de Femenia und die lange Rampe zum Puig Major, dem höchsten asphaltierten Pass der Insel. Zwischen den großen Tagen bietet die flache Straße entlang der Bucht Richtung Alcúdia lockere Erholungsrunden, ohne die Gegend zu verlassen.
Weil hier so viele Profi-Teams und organisierte Camps überwintern, ist der ganze Ort auf das Rad eingestellt: frühe Frühstücke, Mechaniker, die sich mit Carbon auskennen, und Shops voller Performance-Rennräder. Das Frühjahr ist die klassische Camp-Saison, aber die Nordküste fährt sich von Spätherbst bis Frühsommer gut. Port de Pollença passt zu allen, deren Urlaub vor allem ums Fahren geht, die die ikonischen Tramuntana-Anstiege vor der Tür und eine ruhige Basis zur Erholung dazwischen wollen. Die oben gelisteten Renn- und Gravelbikes stammen von Shops in und um Port de Pollença.


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