Alcúdia bildet die Nordostecke Mallorcas, eine Stadt mit von einer mittelalterlichen Mauer umgebenen Altstadt und einem langen Strand, die zugleich eine der beliebtesten Rad-Basen der Insel ist. Ihre Lage macht sie zum echten Tor in den Norden: ernsthafte Anstiege liegen im Westen in Reichweite, während die flachen Buchtstraßen und das ruhige Inselinnere sanftes Terrain bieten, wann immer die Beine es brauchen. Die Mischung aus Geschichte, Strand und Bergen bringt mehr Abwechslung als ein reiner Badeort.
Fährst du raus, türmen sich die Optionen schnell. Nach Norden und Westen erreichst du die Straße zum Cap Formentor und die Tramuntana-Anstiege rund um Pollença, darunter den Coll de Femenia und den Weg Richtung Sa Calobra und Puig Major. Näher dran sind die flachen Straßen rund um die Bucht von Alcúdia und die Sträßchen durch Sa Pobla und Muro ideal für Grundlagenkilometer, lockere Tage und Gruppenausfahrten im geselligen Tempo. Diese Bandbreite macht Alcúdia zur festen Größe im Frühjahrs-Trainingslager-Kalender, mit Hotels, Mechanikern und Cafes, die auf Radfahrer eingestellt sind.
Im Vergleich zu Port de Pollença liegt Alcúdia eine Spur weiter vom Cap Formentor entfernt, ist dafür abseits des Rads etwas lebendiger, und die Altstadt lohnt nach einem harten Tag einen Abendspaziergang. Die Nordküste fährt sich von Spätherbst bis Frühsommer am besten, mit dem Frühjahr als klassischem Camp-Fenster. Alcúdia passt zu allen, die einen Fuß in beiden Welten wollen: die großen Tramuntana-Anstiege in Reichweite und lockeres Rollen entlang der Küste zur Erholung. Die oben gelisteten Renn- und Gravelbikes stammen von Shops in und um Alcúdia.





















